Praxis

Wasser

 

  1. Ein Großteil unserer Bevölkerung leidet an chronischem Flüssigkeitsmangel (in den USA sind es 75%), obwohl unser Körper doch zu 2/3 aus Wasser besteht!
  2. Der Hauptgrund für Tagesmüdigkeit ist der Mangel an Wasser.
  3. Sogar schon leichter Flüssigkeitsmangel (auch Dehydration genannt) verringert den Stoffwechsel um 3%.
  4. Bei vielen Menschen ist der Durstmechanismus sehr schwach und wird daher oft fälschlicherweise als Hunger empfunden.
  5. Wie eine Studie der University of Washington festgestellt hat, kann ein Glas Wasser die mitternächtlichen Heißhungerattacken zu beinahe 100% reduzieren.
  6. Das Kurzzeitgedächtnis kann durch einen Abfall von 2% des körpereigenen Wasserhaushaltes gestört werden. Die Fokussierung auf einen Bildschirm oder eine bedruckte Seite sowie die Bewältigung grundlegender Rechenaufgaben wird erschwert.
  7. Wie Untersuchungen gezeigt haben werden durch 8-10 Gläser Wasser am Tag Rücken- und Gelenkschmerzen bis zu 80% verringert.
  8. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, kann durch das Trinken von nur 5 Gläsern Wasser am Tag um 45%, an Blasenkrebs um 50% und an Brustkrebs sogar um 79% reduziert werden!


Durch Flüssigkeitsverluste wird auch die geistige Leistung beeinflusst


Ob Flüssigkeitsverluste auch die geistige Leistung beeinträchtigen können, wollten Wissenschaftler aus Bad Nauheim und Erlangen herausfinden. Die Teilnehmer des Experiments schwitzten 45 Minuten bei 90 Grad und verloren in der Sauna durchschnittlich einen Liter Körperwasser. Eine Messung des Körperwiderstandes sowie genaue Messungen des Gewichts dokumentieren diese „provozierte Dehydration". Die jungen Männer hatten schon vor dem Saunagang diverse Rechen- und Gedächtnistests durchlaufen. Die Tests wurden nach dem Saunagang wiederholt. Damit sollte ihre Konzentration und das Durchhaltevermögen überprüft werden. Wenn vor der Dehydration die Ergebnisse normal waren, sah es danach ganz anders aus: Die Informations Verarbeitungsgeschwindigkeit sank durch den Flüssigkeitsmangel deutlich ab, die Teilnehmer konnten sich außerdem nicht mehr so viel kurzfristig merken. Wie Tests am nächsten Tag zeigten, sind auch 24 Stunden nach der Dehydration Auswirkungen immer noch spürbar. Die Leistungen waren weiterhin schwach.

Im hessischen Karben machte eine 5. Klasse der Kurt-Schumacher-Schule zusammen mit den Forschern einen weiteren Test. Die Schüler tranken sechs Wochen lang vormittags Wasser. Die Fünftklässler nahmen den Test positiv auf. Die meisten Schüler hatten mehr Spaß am Lernen und fühlten sich besser. Die Trinkforscher aus Erlangen und Bad Nauheim sind überzeugt, dass Vieltrinker leichter lernen. Für alle Trinkmuffel ist ein Umdenken notwendig, denn Flüssigkeit ist wichtig für den Körper. Jedes Glas Wasser macht nicht nur gesund und fit sondern vielleicht sogar ein wenig schlauer.

Sie sollten also mindestens 2 Liter Wasser am Tag trinken.

Das entspricht nur einem Glas pro Stunde!

Juliane Hofmann - Krankengymnastin | Am Kieselhumes 5 | 66123 Saarbrücken
Tel.: (0681)68166 | www.osteopathie-hofmann.de